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Normale Version: Vierte Auflage des Baltic Sprint Cup startete in Travemünde
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Von Klaus Mittelstädt und Horst Schinzel
An diesem Sonnabend Nachmittag startete in Travemünde die vierte Auflage der Hochseeregatta „Baltic Spring Cup“. Einundsechzig Hochseeyachten aus den sieben Nationen Britische Jungferninseln, Dänemark, Deutschland, Norwegen, Polen, Schweden und den USA nehmen an dieser zweiwöchigen Regatta teil., die über die Häfen von fünf Ostsee-Anliegerstaaten führt. Weil die teilnehmenden Yachten höchst unterschiedlich groß sind, werden sie in Racer nach IRC und Cruiser nach ORC Club eingeteilt.
Die erste Etappe führt über 216 Seemeilen in das schwedische Karlskrona und von dort über 190 Seimeilen in das litauische Klaipeda / Memel. Dort wird gerade das Sea Festival gefeiert. Wenn die Teilnehmer nach weiteren 111 Seemeilen im polnischen Gdynia / Gdingen angekommen sind, sollen in der Danziger Bucht erstmals zwei Kurzrennen ausgetragen werden, die als Etappe gewertet werden. Am 30. Juli führt die letzte Etappe über 171 Seemeilen nach Rönne auf Bornholm wo der Sieger ausgerufen werden soll. Veranstalter ist die Hamburger Agentur SAIL & RACE des Henning Rocholl.
In diesem Jahr war die Zahl der Teilnehmermeldungen so hoch, dass die Anmeldelisten vorzeitig geschlossen werden mussten,. Der Travemünder Yachtclub beteiligt sich mit seinem Clubschiff „Meu“ und einer Jugendmannschaft. Größte teilnehmende Yacht ist die 25 Meter lange „Calypso“ ex „Wild Thing“ aus Hamburg, die in Melbourne gebaut worden ist und als schnellstes Schiff unter den Teilnehmern gilt. Ärgster Konkurrent ist der Kieler Tilmar Hansen mit seiner „Outsider“, deren Skipper der Heiligenhafener Jörg Einritz ist Aber Hansen sind vor allem die „internationalen Begegnungen in den atemberaubenden Ostseehäfen Skandinaviens und im Baltikum“ wichtig.
Ins Leben gerufen hat diese internationale Regatta vor vier Jahren der dänische Bankkaufmann Sven Herlyn, dessen Bank DnB Nord Hauptsponsor der Veranstaltung ist. Er wollte “panbaltische Handelsbeziehungen“ freundschaftlich pflegen. Er nimmt selbst am Rennen teil, das auch drei reine Frauencrews mit Skippeerinnen aus Braunschweig, Glücksburg und Hamburg sieht. Die kleinste Yacht „Flying Cirucs“ mit nur 10,31 Metern segelt übrigens ein Lübecker.
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